In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

ggg

Re: In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

Beitragvon ggg » Fr 16. Jun 2017, 07:03

von jedem Trainer lernt man etwas anderes

Gast

Re: In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

Beitragvon Gast » Fr 16. Jun 2017, 08:19

Ein kleiner Vergleich für all jene, die es als das Non-Plus-Ultra ansehen, wenn ein Jahrgang alle 1-2 Jahre einen neuen Trainer bekommt:
Würde in einer Volksschule die Lehrerin (bzw. später der Klassenvorstand) alle 1-2 Jahre wechseln (weil das ja gut für die Entwicklung ist, weil die Kinder ja stets was anderes lernen können), dann würde wahrscheinlich ein Großteil der Eltern laut aufschreien; aber im Fußball soll dieses Modell die eierlegende Wollmilchsau darstellen...
Vor allem jüngere Kinder brauchen eine Zeit, bis sie ein gewisses Vertrauen zum Trainer aufbauen können; erst nach dieser Eingewöhnungszeit können sie ihr ganzes Potenzial abrufen und sich voll entfalten. (Nebenanmerkung: trifft nicht nur auf jüngere Kinder zu; auch Top-Profis brauchen oft eine Zeit, bis sie sich an einen neuen Trainer und dessen Eigenheiten gewöhnen; daher sind Profivereine, die auf Kontinuität setzen oftmals erfolgreicher als jene, die jährlich ihre Trainer wechseln).
Ich halte es daher für besser, wenn ein Trainer einen (jungen) Jahrgang 3-4 Saisonen betreut; danach (ab ca. U14) kann man alle 2 Jahre wechseln

Gast

Re: In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

Beitragvon Gast » Fr 16. Jun 2017, 08:25

Noch etwas: Wenn man den geflügelten Satz "von jedem Trainer lernt man etwas anderes" fortzusetzen:
Dann müsste man eigentlich in der Ausbildungszeit auch jährlich den Verein wechseln; denn Vereine haben unterschiedliche Ausbildungsziele vorgegeben - man würde also was anderes lernen.
auch von wechselnden Mitspielern kann man etwas anderes lernen usw.
Ich bleibe dabei: Es ist kein Nachteil, wenn ein Team (Spieler+Trainer+Eltern) 3-4 Jahre zusammen bleiben. (wenn natürlich die Chemie untereinander stimmt und das Niveau des Trainers entsprechend ist)

gabi

Re: In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

Beitragvon gabi » Fr 16. Jun 2017, 09:55

Alex hat geschrieben:Nicht zu vergessen die trainer die ihre söhne in der u haben :evil:


diese Meinung liest man hier im Forum immer wieder ... man sollte aber vlt auch mal einen blick hinter die Kulissen werfen: was wären viele vereine ohne diese "väter/mütter-Trainer" die letztendlich verdammt viel Freizeit opfern.

klar gibt's darunter auch schwarze schafe, die ihre eigenen kindern bevorzugen, die gibt's aber auch bei "externen Trainern"

mein sohn spielt in einer U, wo es so einen "eltern-Trainer" gibt: der ist pünktlich, verantwortungsvoll, hat gute Umgangsformen u soweit ich das beurteilen kann auch Ahnung vom fussball, kinder gehen gerne trainieren, spass aber auch Disziplin kommen nicht zu kurz

vlt würde mein sohn bei einem lizenzierten wfv-trainer mehr lernen, aber mir ist so ein "eltern-Trainer" dann in jeden fall lieber als irgendein "möchtergernwichtigtuer"

Trainer NW

Re: In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

Beitragvon Trainer NW » Fr 16. Jun 2017, 13:04

Gast hat geschrieben:Also soweit wurde "fast" alles richtig gesagt, bis auf das was NW Trainer sagt , ist natürlich absoluter Schwachsinn. Die einzige Erklärung für den Blödsinn was du da verzapfst ( theoretisch braucht man bei dir nur 2 Trainer -einer bis u13 und danach einer bis u18) , ist das du selbst Nachwuchstrainer bist und unbedingt mit deiner U mitgehen willst und Leute davon überzeugen möchtest , hier reinzuschauen , damit du mit deinem Sohn möglichst viele Jahre mitgehen kannst......

Alles andere kann man hier so stehen lassen: wenn möglich nur ein Jahr, ... alle Vereine haben diese Möglichkeit nicht ,.... es sollte bzw darf kein Lieblinge geben,.... Sprich : alles gut zusammengefasst.


Du solltest dir das Posting genauer durch lesen, viele haben es kapiert nur du nicht und noch etwas meinen Sohn spielt schon in einer Kampf
Mannschaft.
Lg.an die es kapiert haben NW Trainer.

Alex

Re: In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

Beitragvon Alex » Fr 16. Jun 2017, 23:44

gabi hat geschrieben:
Alex hat geschrieben:Nicht zu vergessen die trainer die ihre söhne in der u haben :evil:


diese Meinung liest man hier im Forum immer wieder ... man sollte aber vlt auch mal einen blick hinter die Kulissen werfen: was wären viele vereine ohne diese "väter/mütter-Trainer" die letztendlich verdammt viel Freizeit opfern.

klar gibt's darunter auch schwarze schafe, die ihre eigenen kindern bevorzugen, die gibt's aber auch bei "externen Trainern"

mein sohn spielt in einer U, wo es so einen "eltern-Trainer" gibt: der ist pünktlich, verantwortungsvoll, hat gute Umgangsformen u soweit ich das beurteilen kann auch Ahnung vom fussball, kinder gehen gerne trainieren, spass aber auch Disziplin kommen nicht zu kurz

vlt würde mein sohn bei einem lizenzierten wfv-trainer mehr lernen, aber mir ist so ein "eltern-Trainer" dann in jeden fall lieber als irgendein "möchtergernwichtigtuer"



Dein trainer heisst nicht balli. Also herzlichen glückwunsch!

Trainer NW

Re: In der jeweiligen U bleiben oder mit den Kindern mitgehen?

Beitragvon Trainer NW » Sa 17. Jun 2017, 02:37

Es gibt nicht schlechteres wen der Vater Trainer seines Sohnes ist oder wen Eltern im Privat Gewand dem Trainer beim
Training hilft, erstens schaut es unmöglich aus und wer ist dann Trainer beim Spiel. Die Eltern die das Spiel sich ansehen,
dann wiesen die Burschen nicht auf wem sie hören sollen.