Spielberichte

 

 

Wiener Stadtliga - 29. Runde

 

SV Gerasdorf Stammersdorf - Rennweger SV    2:4 (0:1)

Rennweg gewinnt das letzte Spiel vor der Sommerpause ohne große Mühe. Auf dem nach einem Gewitterregen rutschigen Terrain entwickelt sich vor der Halbzeit kein besonders gutes Spiel. Trotz drückender Überlegenheit der Rennweger und einigen Chancen, dauert es bis zur 42. Minute, ehe Santos da Silva seinen Bewachern enteilt und die Landstraßer in Führung brachte. Ganz entgegen der ersten Hälfte entwickelte sich nach der Pause ein recht turbulentes Spiel. Ein Missverständnis in der Gerasdorfer Abwehr nützt Aurohom in der 56.Minute zum 0:2. Zwischen zwei daneben springenden Verteidigern ist er der lachende Dritte und bugsiert den Ball in die Maschen. In der 60. Minute die erste gefährliche Angriffsaktion der Gerasdorfer, aber Jagschitz ist auf seinem Posten und klärt nach Schuss von Reitbauer. Der selbe Spieler wird dann kurz nach dieser Aktion nach einem derben Foul an einem Rennweger mit einer roten Karte des Feldes verwiesen. Stehlik vergibt in der 66. Minute die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Nach schöner Flanke rutscht er knapp am Ball vorbei. Nur drei Minuten später wird Aurohom ideal freigespielt und zirkelt den Ball zum 0:3 ins Netz. Damit schien das Spiel entschieden. Aber es wurde noch einmal spannend. Binnen zwei Minuten kam Gerasdorf auf 2:3 heran. Zuerst bezwingt Heffermejer in der 86. Minute den Rennweger Torhüter aus kurzer Distanz und in der 88. Minute ist Breiteneder mit einem Weitschuss erfolgreich. Gerasdorf drängt jetzt auf den Ausgleich aber Aurohom macht in der 90. Minute mit seinem dritten Tor am heutigen Tag alle Hoffnungen der Heimischen zunichte. Mit diesem Treffer krönt sich Aurohom mit 28 erzielten Toren ex aequo mit Robert Siegl von Admira Technopool zum Torschützenkönig der Wiener Stadtliga. Nach einem verpatzten Herbst und einer starken Rückrunde, doch noch ein versöhnlicher Ausklang für Rennweg in dieser abgelaufenen Meisterschaft.
Rennweg

 

1. Simmeringer SC - Post SV    0:0 (0:0)

Im gestrigen Meisterschaftsspiel gegen Post SV spielte die etwas umgestellte Mannschaft mit Rene Herbst im zentralen Mittelfeld gemeinsam mit Mustafa Kaya, da Rafael Müllner gesperrt war und Mario Santner, der im Sommer den Verein verlassen wird, im Bereitschaftsdienst war. Das bisher sicherlich jüngste Innenverteidigerduo der Liga mit 17 und 18 Jahren, Milos Duric und Thomas Bartholomay, konnten auch gegen Post wiederum ihr Können unter Beweis stellen.
Beide Mannschaften versuchten zu kombinieren und so entstand ein recht ansehnliches Fußballspiel, dem leider nur die Tore fehlten. Simmering war in diesem Spiel die tonangebende Mannschaft, konnte einige gute Chancen herausspielen, doch zum Tor hat es leider nicht gereicht, entweder war der Torwart zu Stelle oder, wie beim Kopfball von Alen Orman, die Latte im Weg.
Simmering

 

SK Slovan HAC May - Favoritner AC    5:1 (2:0)

Es sollte (bei freiem Eintritt) ein Fußballfest mit einem Traditionsduell werden und war dennoch nur ein Trainingsspiel. Die Gäste aus Favoriten enttäuschten schon bei ihrer Ankunft, erschienen sie doch statt in Bestbesetzung lediglich mit einer Nachwuchsauswahl und nur wenige FavAC-Fans fanden es der Mühe wert ihre Mannschaft zu unterstützen. Zu „wichtig“ war wohl das Freundschaftsspiel, das am folgenden Tag abgehalten werden sollte. Trotzdem wurde Fußball gespielt und die Gastgeber fanden sich nach kurzem Ärger rasch mit der Situation ab. In der 6. Minute brachte Michael Frantsich den SK Slovan HAC mit 1:0 in Front. In einem lockeren Spielchen erhöhte Nemanja Kuzmanovic gegen die durchaus ansehnlich agierenden FavAC-Fohlen nach etwas mehr als einer halben Stunde auf 2:0, was gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutete.
Kurz nach Wiederbeginn erzielte Martin Frantsich das 3:0 für den SK Slovan - Hütteldorfer AC und nach einer schöpferischen Pause unserer Mannschaft, die auch einen Abwehrfehler zur Folge hatte, gelang Öztürk ein Treffer für die jungen Favoritner. Die Warnung, das Spiel wieder etwas ernster zu nehmen kam aber an und die Gastgeber legten wieder etwas zu. In der Folge erzielte Marko Milutinovic das 4:1 (71.) und Emre Kara stellte mit dem 5:1 (86.) den ebenso klaren wie bedeutungslosen Endstand her.
Fazit: Auch wenn ein Spiel für den Ausgang der Meisterschaft keine Bedeutung hat, so ist die Vorgehensweise des FavAC - wegen eines im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten abgehaltenen Freundschaftsspieles (!!!) - in einem Bewerbsspiel nicht in Bestbesetzung anzutreten doch recht fragwürdig. Für den SK Slovan - Hütteldorfer AC steht rückblickend eine durchaus erfolgreiche Saison zu Buche, die zwar nicht wunschgemäß begann, aber in einer tollen Serie (16 Runden unbesiegt) ihren Höhepunkt fand. Für die Zukunft braucht einem – wenn man auf solche Leistungen aufbauen kann – jedenfalls nicht bange sein.
Slovan

 

 

Oberliga-A - 29. Runde

 

ASV 13 - FC A11-R.Oberlaa    6:0 (1:0)

Nach einem 0:6 (0:1) auswärts gegen eine vor allem in Halbzeit zwei sehr starke Speisinger-Truppe darf man ruhig sagen: Gottseidank, die Meisterschaft ist vorbei! Wenn man dieses Match nicht gesehen hat eines vorweg: Die Gäste aus Oberlaa versuchten in den ersten 45 Minuten mit starker Defensivarbeit möglichst gut davonzukommen, was ja mit dem nur einen erzielten Treffer der Heimischen in der 31. Minute auch gelang. Ab dem 3:0 in der 59. MInute fielen dann aber die restlichen Treffer wie die reifen Früchte, ohne dass man den Favoritnern einen groben Vorwurf machen könnte. Hätte allerdings Hasan Swoboda im Tor der Gäste nicht eine wirklich prachtvolle Leistung geboten in welcher er einige sogenannte unhaltbare hielt wäre die Niederlage wohl noch höher ausgefallen. Natürlich wird man es wieder einmal als Ausrede bezeichnen, wenn bei Oberlaa mit den Brüdern Kosch, Dan und Freis der gesamte Sturm, sowie mit Haiduk und Alicioglu noch weitere Stammspieler (großteils verletzungsbedingt) ausfielen. Dies soll und darf aber keineswegs die tolle Leistung der Speisinger schmälern, die mit Atik einen Spieler in ihren Reihen hatten, der fast nicht zu halten war.
Und obwohl dies vermessen klingen mag wird die Oberlaaer-Truppe um Trainer Novosad sicher alles versuchen, um in der nächsten Saison besser dazustehen. Bei der mit vielen jungen Spielern gespickten Mannschaft muss man einfach mit Einbrüchen rechnen und wer ein richtiger Oberlaaer-Fan ist, wird das auch nachvollziehen können. Abschließend darf ich allen Clubs der OLA wunderschöne, geruhsame und verletzungsfreie Ferien wünschen.
Oberlaa

 

SKV Fenerbahce Wien - FV Austria XIII Auhofcenter 3:2 (0:1)

Vorweg Gratulation an die U 23, die mit einem 8:1 Sieg den verdienten Meistertitel sicherstellen konnte. Die Kampfmannschaft reiste hingegen mit dem letzten Aufgebot nach Simmering. Vom Stammpersonal fehlten Torschützenkönig Selmanovic, auch ihm sei von dieser Stelle herzlich gratuliert, Subasic, Sormaz, Breitenfelder und Machnik. Die dezimierte Mannschaft bot in der 1. Hälfte eine ansprechende Leistung und hatte den Gegner gut im Griff. Die Führung erzielte Mahmut Demir: er überhob nach einem weiten Ausschuss von Ersatztormann Ujanik, der im letzten Spiel der Saison das Tor hüten durfte, den gegnerischen Tormann. Fenerbahce erwischte den besseren Start in die 2. Hälfte und konnte entgegen dem bisherigen Spielverlauf etwas überraschend ausgleichen. Beflügelt durch den Ausgleichstreffer griffen die Einheimischen vehement an und erzielten nach einem Corner den Führungstreffer zum 2:1. Davor hatte Mahmut Demir, der an diesem Tag Stürmer spielte, zwei Mal allein vor dem Tor kläglich versagt und vergeben. Noch einmal sammelten die 13-er alle Kräfte und als Sen nach toller Vorarbeit von Philipp Puza wieder den Gleichstand herstellen konnte, glaubten alle an ein verdientes Unentschieden. Sie hatte die Rechnung jedoch ohne Ersoy Rifat gemacht, er setzte in der 85. Minute zu einem unwiderstehlichen Solo über das ganze Spielfeld an und erzielte unter dem Jubel seiner Fans das sehenswerte 3:2.
Fenerbahce war an diesem Tag zwar nicht die bessere aber jedenfalls die glücklichere Mannschaft. Trotzdem Gratulation an das Team von Fenerbahce. Bei Austria XIII haben in den letzten drei Spielen nicht mehr alle Spieler alles gegeben und über die Ursachen dafür, beziehungsweise notwendige Konsequenzen, muss die Vereinsleitung nachdenken.
Austria XIII

 

 

Oberliga-B - 29. Runde

 

First Vienna FC Amateure - FS Elektra    10:0 (4:0)

Ein zweistelliges Debakel zum Saisonabschluss ist ein unpassendes Ende für ein Spieljahr, in dem wir viele Schwierigkeiten mit Verletzungen und Ausfällen bewältigt haben. Der "zweite Anzug" war gegen eine Vienna U23 einfach heillos überfordert und binnen einer Woche konnten wir erleben, wie groß der Unterschied zwischen oberer und unterer Tabellenregion ist (letzte Woche noch 5:1 Sieg gegen Prater SV). Der Tabellenplatz bleibt mit Rang 9 einstellig, doch bleibt ein schaler Beigeschmack, da wir nicht als Team "mit erhobenem Haupt" sondern als Haufen verloren haben. Einige mühten sich redlich und gaben ihr Bestes für die Mannschaft, andere spielten nur für sich selbst und vernachlässigten ihre Defensivaufgaben. So hatten die Gastgeber viel zu leichtes Spiel.
FS Elektra gratuliert Süßenbrunn zum Meistertitel und Prater SV zum Klassenerhalt!
Elektra

 

LAC - SC Weidling/KSV    2:2 (1:1)

Ein Punktegewinn, der den LAC mehr als nur schmeichelt. LAC ging bereits früh in Führung 1:0 Rosner (9). Genau 9 Minuten später der Ausgleich zum 1:1 durch einen Foulelfmeter von Glowacki (18). Propadalo Mladen brachte die Weidlinger in Führung (50.), die Ikic mit einem glücklichen Schuss aus kurzer Distanz verwertete und den 2:2 Endstand herstellte (72) .
Für die Weidlinger, die am Ende der Meisterschaft recht viele Punkte machten und Rang 6 belegen, muss man fragen : Warum erst jetzt?
Weidling

 


Kantinenaushang auch im Frühjahr

Der beliebte Kantinenaushang steht wieder zum Download und Ausdruck bereit:

Wiener Stadtliga
Oberliga-A
Oberliga-B



www.wiener-fussball.at bedankt sich ..

bei folgenden Vereinen für geleistete Unterstützung im Frühjahr 2010:

SC Mannswörth
UFK Schwemm-De la Salle
SC Kaiserebersdorf
NAC-The Power Company
SV Aspern
SV Dinamo Ottakring
FC A11-R.Oberlaa
SC Team Wiener Linien